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  [>] Situation
  [>] Innere und äußere Struktur
  Vertikale und horizontale Erschließung
Längs in den Baukörper eingeschnittene Fugenräume definieren die Zwischenzonen der Ausstellungsbereiche, so wird die kompakte Form durch die funktionale Verteilung gegliedert, und Blickbeziehungen inszeniert. Durch die Zwischenräume geführte Verbindungsstege stellen Übergänge in den Fugenbereichen her. Treppen in den Lichtfugen erschließen die Ausstellungsräume in der Vertikalen.
Die transparente und lichte Halle soll das multifunktionale Zentrum des Museums bilden und auf zwei Ebenen Zugang zu allen angegliederten Institutionen bieten. Ein-und Ausblicke werden gezielt geführt, die Orientierung zum Ganzen bleibt gewahrt.

Rauer Stein und glatte Materialien
Dem Wunsch nach hermetischer Aufbewahrung der einzelnen Museumsbereiche entspricht die massive Ausbildung des Gebäudes. Das Grundgerüst wird aus Beton gefertigt, als Fassadenhaut ist Wittmunder Klinker vorgesehen. Im Kontrast dazu steht die glatte Fassadeverglasung der Fugenräume.
Für den Neubau des Schnütgen Museums wird eine gläserne Hülle vorgeschlagen, die ein Vorhängen der Kirchenfensterexponate und damit die Betrachtung unter Tageslichtbedingungen zuläßt.

Barbara Schlei
Juli 2002

rjm_schneider.sendelbach5
Glasfuge mit vertikaler Erschließung.
Blick in die Halle.
Visualisierung: Schneider+Sendelbach


rjm_schneider.sendelbach6
Blick von der Leonhard-Tietzstraße auf die Südwestseite.
Visualisierung: Schneider+Sendelbach



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