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Diplomausstellung Sommersemester 2009 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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01.07.2009 Bis zum 16. Juli stellen die Diplomandinnen und Diplomanden ihre Ergebnisse aus rund drei Monaten Arbeit im Fakultätsgebäude aus. Die A:JUGEND gibt einen Überblick über die Diplomthemen der sechs Institute der Fakultät. Institut für Entwerfen, Konstruieren, Gebäudelehre Gran Torino Wohnen - Die Stadt der Räume "Inwieweit ist die Ordnung der Gesellschaft in einer Anordnung der architektonischen Räume der Stadt und des Hauses aufgehoben?“ Diese Frage stellen die Professoren Uwe Schröder, Dr. Rainer Hempel und Bruno Franken. Auf dem Areal vor dem staatlichen Archiv am Rande des historischen, römischen Stadtkerns von Turin soll eine stadträumliche Struktur entworfen werden, die die räumlichen und gesellschaftlichen Bedürfnisse an ein Wohnen in der Stadt zu einem architektonischen Ausdruck bringt. Die Betrachtung des Ortes Turin und seiner Umgebung soll dabei insbesondere berücksichtigt werden. Elf Diplomanden zeigen im ersten Obergeschoss eine umfassende Ortsanalyse, allgemeine abstrakte Überlegungen zum Stadtraum und deren konkrete Projektion auf das betreffende Grundstück. Dachberg 2941 Münn - Interventionen in Vals Dem Tourismus im schweizerischen Vals widmen sich sechs Diplomanden unter der Betreuung der Professoren Hannes Herrmanns und Carola Wiese. Die Bearbeiter sollen sich mit den Gegebenheiten und der Tradition des Ortes intensiv auseinandersetzen und ein architektonisches Konzept entwickeln, das den Dialog zwischen temporärem Aufenthalt und einheimischem Leben thematisiert. Die Entwürfe der Absolventen ergeben sich aus umfangreichen Ortsanalysen und intensiven Überlegungen zu Material und Funktion. Die Abschlussarbeiten sind ebenfalls im ersten Obergeschoss der Fakultät zu sehen. Institut für Organisation des Bauens und Institut für Technik und Ökologie Integriertes Wohnen in Berlin-Charlottenburg Vier Diplomanden beschäftigen sich mit einem Berliner Grundstück und der Frage, wie dort gemeinschaftliches Wohnen stattfinden könnte. Das Raumprogramm für das Projekt in Berlin-Charlottenburg umfasst unter anderem die Planung von Apartments, einem Gemeinschaftsraum und einem Meditationsraum. Auf dem Nachbargrundstück befindet sich im Vorderhaus das Zentrum für tibetischen Buddhismus, welches den Rigpa e.V. beherbergt. Betreut von den Professorinnen Brigitte Caster und Eva-Maria Pape stellen sich die Bearbeiter zunächst gemeinsam die Frage, wie gemeinschaftliches Wohnen in Zukunft überhaupt aussehen könnte. Im Anschluss folgt die städtebauliche Bestandsaufnahme und Analyse, hier entwickeln die Diplomanden städtebauliche Kriterien, welche beim Entwurf als Hilfestellung dienen. Zuletzt werden die Anforderungen an Design, Barrierefreiheit und Nachhaltigkeit formuliert, und versucht, diesen im eigenen Entwurf durch Energie-, Entwässerungs-, Versiegelungs- und Materialkonzepten gerecht zu werden. Institut für Baugeschichte und Denkmalpflege Gut Asperschlag in Bergheim: Wohnen ohne Barrieren Zehn Diplomandinnen und Diplomanden des Instituts für Baugeschichte und Denkmalpflege widmen sich in ihren Diplomarbeiten der Umnutzung des Guts Asperschlag im Bergheimer Stadtteil Oberaußem. Aufgabe der Bearbeiter ist es, mit der Umnutzung des Bestands und dessen Erweiterung durch Neubauten den Erhalt des Guts zu ermöglichen und den denkmalgeschützten Gebäuden mit der Planung einer betreuten Wohnanlage eine neue Funktion zu geben. Im ehemaligen Herrenhaus, dem Gesindehaus, dem Stall und den Scheunen entstehen unter der Betreuung der Professoren Norbert Schöndeling und Michael Werling Wohnungen verschiedener Größen, die sich barrierefreies Wohnen verschiedenster Wohngemeinschaften zum Programm machen. Institut für Städtebau Quartier 2015 - Städtebauliches Konzept für die Nachnutzung des FH-Areals in Köln-Deutz Der im Rahmen des Speerschen Masterplans vorgeschlagene Umzug des Ingenieurwissenschaftlichen Zentrums der Kölner Fachhochschule ist nach wie vor ein viel diskutiertes Thema. Nicht zuletzt während der Vortragsreihe architectual tuesday wurde eine Bewertung des Standortwechsels durch das Betrachten anderer Campuskonzeptionen versucht. Die diesjährige Aufgabenstellung der Professoren Marian Dutczack und Jürgen von Brandt lässt eine Begeisterung für die Umzugspläne erahnen und konfrontiert die Diplomanden mit der Frage der Nachnutzung für Köln-Deutz. Ein zukunftsweisender, städtebaulicher Entwurf soll für das FH-Areal und die Deutz-Kalker-Straße erarbeitet werden, der sich insbesondere auf die städtebauliche Gesamtsituation Kölns bezieht. Die Aussagen der Absolventen hierzu, mit dem Fokus auf Bebauungs- und Nutzungsstruktur, Grün- und Freiflächenanlagen und Überlegungen zu infrastrukturellen Veränderungen, sind im dritten Obergeschoss zu begutachten. Neue Perspektiven für den Tagebergbau Inden Dem Tagebau im Rheinischen Braunkohlerevier widmet sich Erik Wassmuth mit der Betreuung von Marian Dutczak und Hans-Peter Achatzi. Mit einem behutsamen Umgang mit der Natur und der Geschichte des Ortes zeigt der Absolvent unter dem Titel „Von der Kulturlandschaft zur Kunstlandschaft“ durch weitreichende Analysen und konkrete städtebauliche und architektonische Ansätze, über welche Potentiale Indien in Bezug auf die Rekultivierung des Tagebaus verfügt. Institut für Gestaltung Die moderne Bibliothek Die Umsiedlung des Ingenieurwissenschaftlichen Zentrums der Kölner Fachhochschule ist ebenso das Thema der Diplomaufgabe des Instituts für Gestaltung. Allerdings liegt hier der Fokus auf der Entwicklung des geplanten Campusgeländes in der Kölner Südstadt und die Zusammenkunft aller Fakultäten. Die Professoren Oliver Fritz, Amandus Sattler und Jochen Siegemund fordern den Entwurf einer zentralen Bibliothek, der sich insbesondere mit der Identitätsbildung der Hochschule und einem interdisziplinärem Austausch der Studierenden auseinandersetzt. Die individuellen architektonischen Vorstellungen der Absolventen sind ebenfalls im dritten Obergeschoss ausgestellt. Temporäre architektonische Intervention in einer Baulücke Mit einer eigens formulierten Diplomaufgabe findet Jonathan Haehn unter der Leitung von Oliver Fritz und Jochen Siegemund einen Zugang zu dem Thema Zwischennutzung auf einer städtischen Brache. Neben der Ausstellung einer Videoinstallation, Modellstudien und konstruktiven Details ist die konkrete Umsetzung des Entwurfs vom 9. bis 16. August 2009 auf der Grünfläche Venloer Str. Ecke Ludolf-Camphausen-Str. zu sehen. Ab dem 7. bzw. 10. Juli 2009 werden zusätzlich die Master- und Bachelortheses des diesjährigen Sommersemsesters in der Fakultät ausgestellt. Ausgewählte Abschlussarbeiten werden im Rahmen der Disputatio am 9. Juli um 17 Uhr im Karl-Schüssler-Saal zur öffentlichen Diskussion gestellt. Bei einer gemeinsamen Abschlussfeier am 16. Juli 2009 werden alle Absolventinnen und Absolventen feierlich entlassen. Redaktion A:Jugend |
![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Fotos: Redaktion A:Jugend |
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