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Von der Planung zur Realität – Teil 2 Endspurt vor der Eröffnung | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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11.09.2008 Das Projekt „workstation“ hat im Oktober 2007 begonnen und steht nun kurz vor der Vollendung. Am 28.08.2008 wurden die ausgebauten Container an die FH Köln geliefert und auf dem Campus platziert. Zurzeit werden letzte Arbeiten zur Fertigstellung verrichtet. Am 23.09.2008 werden die Hochseecontainer im Rahmen der „plan08“ feierlich eröffnet. Die Zeit rennt Lange Arbeitstage hatten die Mitarbeiter von Jack in the Box zu überstehen als der Abtransport der vier High Cubes unmittelbar bevorstand. Sie sägten, schraubten, hämmerten und strichen bis in die Nacht hinein, um den Termin der Anlieferung einhalten zu können. Auf dem Campus der Fachhochschule hingegen tätigen Mitarbeiter und Studierende der Fakultät die ersten Schritte: Die Schalung für das Fundament wird gezimmert, Beton eingegossen, ausgeschalt und das Absperrband für den großen Tag ausgerollt. Bauchweh beim Abtransport Um acht Uhr morgens warten wir gespannt auf die Spezialfirma, die uns die Container aus der Werkstatt von Jack in the Box ziehen sollte. Als es endlich losgeht und der erste Hochseecontainer angehoben, auf Rollen gesetzt und über unebenes Gelände ins Freie gezogen wird, weicht die Vorfreude aus Sorge einem mulmigen Gefühl in der Magengegend, dass etwas schief gehen könnte. Trotz intensiver Vorüberlegungen und Berechnungen ist uns nicht klar, ob nicht doch etwas Unvorhersehbares passieren könnte. Meine Bauchschmerzen werden stärker, als der Container auf dem Hof steht: Er ist so ungünstig platziert, dass sich Träger des Containers scheinbar „wie Butter“ durchbiegen, um sich dem abschüssigen Gelände anzupassen. Schnell wird er von dem bereits wartenden Kran-LKW angehoben, so dass Schlimmeres verhindert werden konnte. In diesem Augenblick stelle ich mir die Frage, ob die statischen Unterstützungen, die wir eingeplant hatten um uns von einer Längs- und einer Kurzseite trennen zu können trotz aufwendiger Berechnungen und vollstem Vertrauen in unseren Statiker, nicht ausreichend sein könnten. Doch das „Haus-im-Haus-Prinzip“ bewährt sich: Es ist keine Rissbildung in den Einbauelementen zu erkennen. Zu guter Letzt muss der riesige Container über das Hallendach gehoben – ein riskantes Unterfangen - und auf dem Lastwagen platziert werden. Erst dann konnten wir aufatmen. Endstation: Campus FH Köln Als der erste Container vor Ort platziert wird, stellen wir fest, dass das Fundament um einige Zentimeter zu kurz geraten ist. Ärgerlich, weil es eigentlich ein kleines Kunstwerk geworden ist, was durchaus Sichtbetonqualitäten hat. Statisch scheint es unbedenklich, so dass der Zweite gesetzt wird. Obwohl ausführlich vorgeplant, Ortstermine gemacht wurden und Fachkräfte zur Beratung hinzugezogen worden waren, muss der Fahrer des Kran-LKWs uns mitteilen, dass er nicht in der Lage sei, die nächsten beiden High Cubes auf den Unteren abzulassen. Die vierstündige Sperrzeit für LKWs in der Innenstadt wird genutzt, um einen Auto-Kran zu organisieren. Im Laufe des Abends ist es uns dann nach mehrmaligem Anheben sowie Hin- und Herschieben gelungen, die Container exakt über- und nebeneinander aufzustellen. „Final Countdown“ Nach einem langen Tag macht sich Jack in the Box bereits am folgenden Morgen an die restlichen Arbeiten: Die Fensterprofile müssen noch zur Hälfte und das Glas aus Gründen der möglichen Rissbildung durch den Transport vollständig in den nächsten Tagen eingebaut werden. Das Fundament für den Treppenturm ist in Arbeit, so dass auch dieser in Kürze stehen wird. Die High Cubes werden über ein Mittelstück verbunden, gedämmt und abgedichtet. Im Innenraum muss die Ausgleichsschicht noch einmal aufgearbeitet werden, bevor das Linoleum verklebt werden kann. Wenn dann alle Arbeiten des Elektrikers abgeschlossen sind, kann das Mobiliar die neuen Räumlichkeiten beziehen – der Eröffnung steht nichts mehr im Wege. Die Studierenden der Fakultät für Architektur bekommen nun endlich ihre lang ersehnten Arbeitsräume. Auch wenn es erstmal nur 24 Arbeitsplätze sein werden, wünschen wir uns, dass es wie geplant ein Ort der Kommunikation, des Schaffens und der Inspiration sein wird. Franziska Tokarski 23. September 2008, 17 Uhr Vernissage Projektvorstellung | Sekttaufe und Schlüsselübergabe | Party 24. September 2008, 18 Uhr Podiumsdiskussion „Living in a Box“: Containerarchitektur Öffnungszeiten während der plan08 19. September 2008, 18–22 Uhr 20.-26. September 2008, 13–21 Uhr 03.10.2008 Der große Tag 04.09.2008 Von der Planung zur Realität - Teil 1: In der Werkstatt 20.05.2008 Das Interview 14.02.2008 Der Entwurf 30.01.2008 Die Container kommen 09.01.2008 workstation |
![]() [+] ![]() [+] ![]() [+] ![]() [+] ![]() [+] ![]() [+] ![]() [+] ![]() [+] ![]() [+] ![]() [+] Fotografien: ©FH Köln, Jack in the Box |
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