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Deutz, an einem Montag im November: 7:30 h

Den Hauptteil des Bebelplatzes bildet ein großzügiger Spielplatz, ca. 400 qm groß, mit Sand und Klettergerüsten, umgeben von Parkplätzen, einer rechteckig geführten kleinen Straße und gleichmäßigen Hausfassaden. Der Platz wirkt hoch umsäumt, denn über vier Etagen thronen noch Dachetagen. Der Sand und andere schallschluckende Materialien verhindern dennoch eine platzähnliche Akustik, jedes einzelne Geräusch verrinnt ohne Nachhall.
Oberhalb der Dächer bedeckt das Rauschen des Verkehrs den Platz wie eine Saaldecke.


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Sand, Klettergerüste und Lüftungsauslässe bestimmen das optische Bild des Bebelplatzes.

Es scheint sich von der Westseite her zu speisen, gefüttert von der Siegburger Straße und der Zufahrt zur Severinsbrücke. Das Summen von Flugzeugen integriert sich nahtlos in die akustische Kontinuität. Aus der Decke blitzen hochfrequente Rufe von Spatzen und Amseln. Den niederfrequenten Hörbereich prägen zuschlagende Autotüren und anlaufende Motoren. Der Spielplatz selbst ist stumm, keine menschlichen Stimmen, nur die der Vögel.

Robert v. Zahn
Musikwissenschaftler, Köln
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Unterscheidet sich ein grüner von einem steinernen Platz? Wie verändert sich die Akustik in Abhängigkeit von Tageszeit und Wochentag? Diesen und anderen Klang-Fragen gingen ein Musikwissenschaftler und ein Klangkünstler nach. Sie hörten sich auf Kölner Plätzen um und kamen zu erstaunlichen Betrachtungen.

Friedrich-Ebert-Platz
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Bebelplatz
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Sudermannplatz
Stadtgarten
Platz vor dem Alten Wartesaal
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Poller Kirchplatz
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